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KfW-Mittelstandsbank: Mehr Fördermittel für Krisenberatung
Sonntag, den 21. März 2010 um 19:30 Uhr

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben Existenzgründer es nicht leicht, ihre Geschäftsidee erfolgreich am Markt umzusetzen. Bei Startschwierigkeiten sollte daher rechtzeitig professionelle Hilfe - wie z.B. die sogenannten "Runden Tische" der KfW - in Anspruch genommen werden. Die hierfür zur Verfügung stehenden Mittel sind jetzt deutlich aufgestockt worden. Sie belaufen sich laut KfW für 2010 auf 5,9 Millionen EUR.

 

Ziel des "Runden Tisches" ist es, Transparenz über die Ursachen der unternehmerischen Krise zu gewinnen. Im Rahmen der Runde-Tisch-Beratungen werden Schwachstellenanalysen erstellt und erste Maßnahmen für die Überwindung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten entwickelt.

Ansprechpartner vor Ort sind die Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern, die als Regionalpartner der KfW koordinierend tätig werden. Die lokalen Regionalpartner können in einer Internet-Datenbank recherchiert werden.

Nach einem Vorgespräch mit dem Regionalpartner und der Zusage für eine Förderung wählen die betroffenen Unternehmer einen für den "Runden Tisch" zugelassenen Berater aus der Beraterbörse der KfW aus. Dieser führt die Krisenberatung durch und ruft bei Bedarf eine Zusammenkunft aller Beteiligten - also Unternehmen, Banken, andere Gläubiger und Kammern - ein.

Am Ende steht für die Unternehmen, die eine positive Fortführungsprognose erhalten, eine weitere Beratungsförderung der KfW offen, nämlich die Turn-Around-Beratung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Quelle: Startothek

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. März 2010 um 19:36 Uhr